2006

L’indomani d’una bella giornata

Früh morgens mit der telefonischen Tagwache, für einzelne bereits vor 0500 Uhr, begann für die Folklorevertretung aus dem Oberwallis der einmalig schöne Tag an der Olympiade in Turin.

Unter dem Patronat des Leukerbad Tourismus/Wallis Tourismus/Jodlerklub „RASPILLE-LEUK“ wurden Jodlerinnen, Jodler und Musikanten vom Zerzuben-Reisebus an den zwei Treffpunkten abgeholt. Nach einer über dreistündigen Fahrt durch den St.-Bernhardstunnel standen die 33 Akteure vor dem „House of Switzerland“ in Turin. Daselbst mit einem excellenten Mittagessen verpflegt und bestens betreut von Marcel Perren (Marketingleiter Wallis Tourismus), erfolgte der erste Auftritt unter der Regie von Ewald Muther auf der grossen Bühne auf der Piazza d’el museo nazzionale.

Alphornklänge von Moser Josef und Aebi Walter lockten Massen von Zuhörern an, die Musikanten der Oberwalliser-Musikwerkstatt weckten Schwung und Tanzfreude, Duette vorgetragen von den Solojodlerinnen Bumann Piorina und Riesterer Kathrin (trotz gesperrter Strasse im Saastal) fanden grossen Applaus der Turiner, die Jodellieder, begleitet von Alphorn (Aebi Walter), Hackbrett (Volken Edmund), Contrabass (Muther Ewald), Klarinette (Ruppen Yvo) und Handorgel (Volken Marcel) vorgetragen durch den Jodlerklub „RASPILLE-LEUK“ berührten Alt und Jung. Das unter der Regie von Ewald Muther zusammengestellte Programm gefiel so, dass 5 Auftritte vor immer vollen Rängen und sogar Exclusiv-Aufnahmen für das Holländische Fernsehen erfolgten.

Bravi, bravi svizzeri ertönte es allenthalben und gar mancher Zuhörer bannte ein Bild von den Ehrendamen in Wallisertracht, von den farbenfrohen Trachten der Jodlerinnen und Jodler als Andenken in seine Kamera.

Mit Volksmusik, die von Herz zu Herzen geht, lässt sich immer noch beste
Propaganda für unsern Walliser-Tourismus machen, das bestätigen auch die
Vertreter von Leukerbad Tourismus/Leuk Tourismus/Wallis Tourismus sowie Schweiz Tourismus, denen beim Mittagessen im House of Switzerland ein spezielles Ständchen vorgetragen wurde.

So haben wieder einmal Tourismus und Kultur des Wallis in ihrer Präsenz an den Olympischen Spielen in Turin zum verbindenden Handschlag gefunden!

Ut vivat, floreat et crescat ! Zentriegen André